Fangstelle Salamino

Schräg gegenüber von Irini füttert Katerina L. hinten in ihrem Garten einige Katzen, darunter zwei Katzenmütter. Es gibt dort auch einen Schuppen, in dem diese ihre Jungen aufziehen und in den sie sich im Winter zurückziehen können.

Im Sommer 2018, nachdem ich bei Irini zwei ganz junge Kätzchen sah, und mich fragte, woher sie wohl kommen mögen, sehe ich auf Katerinas Hof eine Katze mit ihren Jungen. Es ist Piguni, die auch zur Futterstelle Irini kommt. 
Die andere Katze hält sich mit ihren Jungen meistens hinten in Katerinas Garten auf oder in den Gärten der Nachbargrundstücke. Ihre Jungen sieht man immer nur davonhuschen.

Da Pigunis Katzenkinder schon groß genug sind und längere Zeit selbstständig fressen, wird Piguni Mitte August kastriert.

Die andere Katze ist sehr scheu, aber als sie Anfang September sehr hungrig doch einmal zu Irinis Futterstelle kommt, geht auch sie in die Falle. Wieder zurück, sieht man gerade noch ihre weißen Hinterpfoten neben dem Autoreifen. Unter dem Auto steht eins von Pigunis kleinen schwarzen Katzenkindern.


Piguni und ihren Nachwuchs: sechs Kätzchen vom letzten Wurf und drei Kater vom vorletzten, füttere ich jeden Tag vorn auf Katerinas Hof, damit sie nicht immer über die Straße zu Irini laufen müssen, aber auch, weil ich die drei Kater bald zum Kastrieren fangen möchte.
Hin und wieder kommen Katzen von Irini auf die Mauer, wie Lambros …

oder Toulas Streuner Felix. Sie schauen, ob es hier vielleicht etwas Besseres gibt.

Alle Geschwister fressen friedlich nebeneinander. 
Vorn links der schwarze und in der Mitte der getigerte Kater …

sowie dieser Kater sind die drei älteren Brüder der Kleinen.

Anfang November wird der erste der Drei, der zutraulichste, kastriert.

Seine Brüder, Taiger und Tigris, werden erst langsam an die Falle gewöhnt.

Mitte November ist es für Tigris soweit.

Ende November werden zwei seiner jüngeren Geschwister gefangen, eine Katze und ein Kater.

Als sie zurückkommen …

werden sie von dem dritten schwarzen Kätzchen (auf dem oberen und dem unteren Bid links) beobachtet, das sehr schwer zu fangen ist und erst fünf Monate später kastriert wird.

Von links nach rechts: Katzenmama Piguni, Taiger, ein junges schwarzes Kätzchen, der ältere schwarze Bruder, Tigris und die anderen beiden jungen schwarzen Kätzchen.
Bis auf Taiger und eins der schwarzen Kätzchen sind alle kastriert.

Im Januar 2019 ist Taiger an der Reihe.

Im April 2019 lässt sich dann endlich das letzte der schwarzen Kätzchen, ein Weibchen, das oft im Garten neben der Futterstelle Irini zu finden ist, auf die Straße locken und fangen.

Im Sommer zieht Katerina um und eine neue Familie zieht in das Haus. 
Kurz vor ihrem Umzug muss Katerina noch erleben, dass der nette schwarze Kater von einem Auto überfahren wird – ein Schicksal, das so viele Streuner ereilt.
Die neue Familie hat einen Hund, der zwar die Katzen nicht jagt, aber sie werden nicht mehr auf dem Grundstück gefüttert.
Die sehr scheue Katze zieht auf einem Nachbargrundstück. Was aus ihren Kindern geworden ist, das wissen wir nicht.
Piguni und ihr Nachwuchs kommen täglich zur Futterstelle Irini.

Wir sind sehr froh, dass wir Katerinas Streuner alle rechtzeitig kastriert hatten, damit nicht auch noch neuer Nachwuchs sein Zuhause verlieren musste.