Die Futterstelle liegt an einem noch unbebauten Platz, Doris‘ Futterstelle gegenüber.

Als ich Angeliki und Michalis Anfang September 2013 kennenlerne, füttern sie gerade eine Streunerfamilie. Dazu gehört Kosi, eine Glückskatze, die vermutlich Anfang des Jahres 2013 einen Wurf hatte, denn sie erschien im Frühjahr bei Angeliki und Michalis mit zwei Katerchen, Kanellos und Fira.
Kosi wird wieder trächtig und bekommt vier Katzenkinder.
Im September wird Kosi kastriert.
Ihr rechtes Auge ist durch eine Narbe beeinträchtigt. Gut, dass sie künftig ein ruhigeres Leben führen kann.

Kanellos und Fira, ihre beiden älteren beiden Jungs, werden ebenfalls im September kastriert.


Beide suchen so schnell das Weite, dass ich sie mit der Kamera gerade noch erwische.


Aber sie kommen bald zurück. Angelikis Schlafplätze sind nicht zu verachten.

Anfang Dezember ist es dann für Kosis letzten Nachwuchs an der Zeit, kastriert zu werden. Ein Kätzchen muss ein Weibchen sein, denn es werden fremde Kater in den Garten gelockt.


Einer von ihnen ist ein junger Karthäusermix – wir nennen ihn Chartreux jun.

Nachdem die jungen Katzen kastriert sind, kommt Charteux jun. weiter zu Angelikis Futterstelle, verschwindet aber, sobald er satt ist. Weil er besonders scheu ist, dauert es zwar, bis wir ihn fangen können, aber Mitte Februar 2014 kann auch er endlich kastriert werden.



Alle Katzen bleiben scheu, Angeliki kann sie nur durchs Fenster fotografieren.
Die meisten schlafen auf der Terrasse vor der Küche und spätestens zur Fütterzeit stellen sich alle ein.

Ende März wird endlich Pardaló gefangen. Wir vermuten, dass sie die Mutter von Chartreux jun. ist. Sie bleibt zwar nicht im Garten, aber an den Futterstellen in der Nähe.



Danach wird unsere Hilfe an der Futterstelle für mehrere Jahre nicht mehr gebraucht – bis im Herbst 2021 eine Katzenmutter mit ihrem Nachwuchs auftaucht. Wir vermuten, die kleine Familie wurde ausgesetzt und hat glücklicherweise den Weg in Angelikis Garten gefunden.



Nachdem alle drei kastriert sind, bleibt Penelope an der Futterstelle. Ihre Söhnchen nimmt Angelikis und Michalis‘ Tochter zu sich. Das ist besonders für Ali gut, der immer wieder Probleme mit seinen Augen hat.
An der Futterstelle geht wieder alles seinen gewohnten Gang. Wir sind gespannt, wann wir das nächste Mal gebraucht werden.